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Aktuelle Meldungen
44 Jahre Brunnebutzer - Narrengesetz der Brunnebutzer für die Kampagne 2019

Narrengesetz der Brunnebutzer für die Kampagne 2019

§ 1

Mit dem heutigen Tag beginnt die närrische Zeit.
Marienborn startet in ein besonderes Jubiläumsjahr.
Die Brunnebutzer werden 44 Jahre jung.
Deshalb wird die Bibel umgeschrieben. Jesus fastete keine 40 sondern 44 Tage in der Wüste.
Die Sintflut dauerte keine 40 Tage, sondern 44
Außerdem hatte Ali Baba keine 40 Räuber sondern 44


§ 2

An alle Brunnebutzer/ innen ergeht folgende Anweisung:
an die sie sich strikt zu halten haben:
Er/sie haben sich folgendes täglich singend in Erinnerung zu rufen!

44 Mal muss ich auf Sitzung geh´n
44 Schoppe in der Woche übersteh´n
44 Portione Fleischworscht schieb ich noi
Doch 44 Paarweck wern zu trocke soi


§ 3

Zum Jubiläum eventuell freundlich zugedachte Sach- oder Geldgeschenke werden vom Präsidium bis Aschermittwoch täglich im Vereinsheim entgegengenommen.
Gottfried Schwalbach Str. 44, früher 42
Schon lange im persönlichen Besitz befindliche, uns zugedachte, ungeliebte Tombolagewinne, bitten wir im Antiquitätenhaus Gustl Keller und Veronika Speicher schräg gegenüber der Ortsverwaltung abzugeben
Überweisungen sind auf das Konto mit der IBAN:
BRUBU 10X11 vorzunehmen

Stichwort:
Ob Euro, Dollar oder Rubel
Alles für den BRBU-Jubel


§ 4

Im Jahre 2019 werden wir mit einem weiteren Jubiläum konfrontiert.
50 Jahre Eingemeindung !
Die Gedenkfeier mit Requiem findet am Aschermittwoch im Rahmen der Beerdigung der Fassenacht statt.
Wir bitten auf eine dem Anlass entsprechende Kleidung zu achten.


§ 5

Den Freiheitshelden, die vor fünfzig Jahren mit großem Einsatz versucht haben unsere Eigenständigkeit zu retten, ist vor der Ortsverwaltung ein Denkmal zu errichten.
Die Ehrenwache übernimmt die Kürrasiergarde.
Die Inschrift soll frei nach dem Lieblingslied von Josef Protz, dem großen Heimatdichter, folgenden Text erhalten:

Eunst warn mer so glicklich, eunst warn mer so froh
Mir hatte unser Freiheit, warn mir noch so kloo
Zufriedenheit strahlte aus Hof und aus Haus
Doch wie sieht es heit hier überall aus.


§ 6

An Silvester erschien in unserer heiß geliebten Zeitung ein Bericht zu unserem Jubiläum.
Das dazu veröffentlichte Bild zeugt leider nicht von großem journalistischem Geschick.
Die Brunnebutzer steigern sich zurzeit in eine wahre Jubelorgie. Alle Keller sind voll Champagner und Kaviar.
Die Klamotten sind gereinigt und die Schuhe gewichst.
Am Ordensfest bekommt jeder Besucher eine Scheibe Leberkäs mehr
Es werden Fahnen gehisst und Freudengesänge werden erschallen.
Der Ortsvorsteher wird täglich den Bibelturm für die Landbevölkerung erklimmen und laut jubeln: Die Brunnebutzer sind groß, stimmt in den Jubel mit ein
hier gibt es Freibier und für „umme“ den Wein

Sogar in der Kirche werden von namhaften Künstlern festliche Klänge zu hören sein.
Und in der Zeitung erscheint vor dem Jahreswechsel ein Bild von der Beerdigung der noch nicht einmal neu geboren Kampagne. Das reißt dem größten Narren die Kapp vom Hern!
So werden wir nun den anwesenden Vertretern der Presse beweisen, wie wir jubeln können.
Wenn ich nun sage, der Jubel erschalle
Dann jubeln auf dem Platz wirklich auch alle.
Aus allen Kehlen herzlich, frisch
Lasst mich ja jetzt nicht im Stich

Jubel!!!!!!!!!! Erschalle!!!!!!!!!!


§ 7

Der Polizei ist etwas mehr Fingerspitzengefühl zu wünschen.
Da besucht zwischen den Jahren ein in Holland lebender fremdländischer Mensch in Marienborn nichtsahnend seine Verwandtschaft um dort friedlich den Jahreswechsel zu feiern.
Dann wird er von einem Großaufgebot verhaftet und in die rheinhessische Einsamkeit nach Rohrbach gebracht.
Dabei hätte er sicher gerne die Neujahrsnacht mit Raketen und Böllerschüssen samt Pulverdampf mit freudiger Erregung genossen.
Schade, er war sicher in Bombenstimmung.


§ 8

An den jämmerlichen Zustand der Marienborner Straßen haben wir uns gewöhnt und daran sollte sich nichts ändern.
Das ist ein Teil der Integrationsbemühungen
Gibt er doch mit seinen Rissen und Löchern den ankommenden Menschen aus den ärmeren Ländern ein vertrautes Gefühl von Heimat und Geborgenheit.


§ 9

Zwei markante Punkte im Borner Grund werden unter Denkmalschutz gestellt und in das UNESCO - Weltkulturerbe aufgenommen.
Der neu errichtete Claudiustower mit seiner sachlich, kühlen Architektur in Harmonie mit der Packstation und der Lumpenkiste, ergeben zusammen mit den Schaukästen an historischer Mauer eine Symbiose von Tradition und Moderne
Dazu das Gelände rund um den Spanngurtbrunnen.
Das Ensemble aus Folie und Autoreifen mit dem dominierenden, von Dauerhaftigkeit zeugenden Bauzaun hat einen leichten Hauch von Ewigkeit.
Bisher war es von Seiten unserer geliebten Vaterstadt Brauch, um nicht zu sagen Sitte, nichts zu unternehmen.
Vielleicht macht Matz
Was aus dem Schatz


§ 10

Am Rosenmontag werden die Brunnebutzer wieder mit einer unübersehbar großen Schar an Narren dabei sein.
Dies bringt sämtliche Kommentatoren aus dem Konzept.
Dabei ist besonders auf das neue Outfit der Fußgruppe zu achten!
Dies ist gebührend zu beachten und Teil der Jubelorgie 2019
Es stammt aus dem berühmten Modehaus:
Marcus de Schwalbach, Chevalier du Bretzenum, Absolvent Ecole Haute Couture Karl Feldlager.
Wem der Zusammenhang der Kleidung mit einem Brunnebutzer nicht ganz klar ist, der singe das Lied: „Ich weiß nicht was soll es bedeuten“


§ 11

Die Brunnebutzer haben sich als dankbare Narren zu erweisen.
Sie bedanken sich bei den vielen hundert, oder waren es gar mehr Menschen, die ihnen heute auf dem Weg zu diesem Platz zugejubelt haben?
Sie bedanken sich für die vielen guten Neujahrswünsche und die verwegenen ersten Helaurufe.
Sie bedanken sich für den erfrischenden Sekt und die köstlichen Schnäpse, die ihnen von den Massen angeboten wurden.
Sie bedanken sich für die appetitlichen Häppchen, die ihnen auf dem häuslichen Tafelsilber gereicht wurden.
Sie bedanken sich für das disziplinierte Verhalten der Menschen, wodurch trotz Gedränge, keine körperlichen Schäden zu beklagen waren.
Alle Mitbürgerinnen und Mitbürger sind aufgefordert, auch in der Zukunft einen solchen Enthusiasmus zu zeigen.

Gegeben am Neujahrstage des Jahres 2019
Vor den heiligen Hallen kommunaler Ohnmacht
Und vor dem Volk von Marienborn und all den Gästen aus nah und fern
Bekräftigt und angenommen mit einem donnernden Helau!

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