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  Jahresrückblick

Was ist eigentlich der Vereinsring und welche Aufgaben hat er?

Diese Frage wird von weniger Eingeweihten oft gestellt.

Der Vereinsring ist ein Zusammenschluss aller Marienborner Vereine.
Er koordiniert die Veranstaltungstermine auch mit Institutionen, die nicht dem Vereinsring angehören. Der Vereinsring vertritt, wenn es nötig ist, auch die Interessen der Vereine. Er plant und organisiert die Kerb und den Weihnachtsmarkt. Er kann aber auch weitere Veranstaltungen durchführen.

Die Leitung des Vereinsrings hat der Vorstand, der aus dem Vorsitzenden, des der Stellvertreters/in gleichzeitig auch Schriftführer/in und dem Schatzmeister/in besteht.
Und der Vereinsring war im zu Ende gehenden Jahr recht aktiv.

Zwei Mitgliedvereine feierten Jubiläen. Zum Einen der Tennisclub, der auf fünfundzwanzig Jahre Bestehen zurückblickt und zum Anderen der Bauernverein, der auf fünfundsechzig Jahre Bestehen zurückblicken kann. Beiden vereinen wurden in gebührender Weise Glückwünsche und ein Präsent überreicht.

Die Kerb wird noch von drei Mitgliedsvereinen durchgeführt, die sich einträchtig das Terrain um die Ortsverwaltung teilen. Rotes Kreuz und Freiwillige Feuerwehr und die Turn- und Sportgemeinde ließen, was das gastronomische Angebot betrifft, kaum einen Wunsch offen. Viele Gäste haben sich über den freundlichen Service gefreut und lobten die harmonische Atmosphäre. Das Angebot für die Kleinen bestand aus einer Hüpfburg und dem Kerbedreikampf, bei dem auch die Eltern gefordert waren. Herzlichen Dank der offenen Kinder- und Jugendarbeit.

Die traditionelle Unterhaltung durch die Schausteller wird immer schwieriger.
Nur noch wenige sind bereit, mit ihren Karussells, Schieß- und Pfeilwurfwagen oder auch mit einem Süßwarenwagen ihre Zelte auf den kleinen Kerben aufzuschlagen. Die Kosten für Strominstallation sind sehr hoch und müssen von den Schaustellern getragen werden. Ebenso die eigentlichen Stromkosten.
War es früher so, dass man sich um die Kerbeplätze „balgte“, so müssen heute die Veranstalter dankbar sein, dass die klassische, traditionelle Kerbeunterhaltung nicht gänzlich ausfällt. Da wird mit Strategien gearbeitet, die mit kaufmännischen Prinzipien nichts tun haben.

Sanitäre Anlagen, wie ein Toilettenwagen, verursachen sehr hohe Kosten, die von den Vereinen getragen werden müssen, Dazu kommen noch die Kosten für städtische Gebühren und für die Rechte, Musik darzubieten (Gema).

Dennoch wird es auch 2013 wieder eine Kerb in Marienborn geben, und der Vorstand des Vereinsrings wird die Herausforderung annehmen.

Der Weihnachtsmarkt wurde wieder sehr gut angenommen. Teilweise war zwischen den Ständen und auf dem Platz vor der Kirche kaum noch ein Durchkommen. Die Besucher fanden ein breites Angebot von dem sie auch reichlich Gebrauch machten. Zur Unterhaltung trugen die beiden Kitas, die Grundschule, die Flötenkinder der Musikschule Plum und die Tanzgruppen von Ilonka Happel bei.

Achtzehn Marktbeschicker waren vertreten, soviel wie schon lange nicht mehr. Das gastronomische Angebot wurde ausgeweitet und die Verkaufsstände boten eine bunte Vielfalt von Geschenkideen an.
Die Menschen freuten sich über die Möglichkeit, auch in der dunklen Jahreszeit, in der wenige Veranstaltungen im Freien stattfinden, bei angenehmen Temperaturen zusammen zu kommen.

Sehr lobenswert ist die Zusammenarbeit der Vereine bei den Vorbereitungen.
Ganz besonders bei dem Fällen und Aufstellen des Weihnachtsbaumes, der aus dem Garten von Lothar Szilasko stammt und alle Kriterien erfüllte, die dazu berechtigen, einen Baum ohne Genehmigung zu fällen. Die Kinder der beiden „Kitas“ rückten dann mit selbstgebasteltem Schmuck an, um den Baum weihnachtlich zu dekorieren.

Es ist schön, dass hier viele Gruppen zusammenwirken. Vereine, Ortsverwaltung, Schulen, Kindergärten, private Gruppen tragen dazu bei, dass die Tradition Weihnachtsmarkt erhalten bleibt.

All dies gibt uns die Zuversicht, dass Marienborn ein lebens- und liebenswerter Stadtteil bleibt. Sicher haben wir auch Probleme. Doch das Positive überwiegt.

Wie wäre es sonst auch zu erklären, dass Menschen viel Geld investieren um in Marienborn zu wohnen und zu leben.

Hans-Karl Warken

 
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